Unabhängig – nicht mit Tesla verbunden

Echter Weg: Empfehlungslink · Betreiber erhält ggf. Tesla-Gutschriften

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Verbraucherschutz · Stand 06.10.2026

Ist dieser Tesla-Gutschein echt?

Vorsicht

Kommt er per Mail, SMS oder Messenger, ist er mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Köder.

Ein Auto für den Preis der Versandkosten, ein Gutschein über mehrere Tausend Euro, eine Prämie, die nur noch „bestätigt“ werden muss: Der Name Tesla zieht, und Betrüger wissen das. Diese Seite zeigt die Muster, die Sicherheitsbehörden und Verbraucherschützer beschreiben, und wie du ein Angebot in zwei Minuten prüfst.

Von der Redaktion von Tesla-Rabatt-Check.de · veröffentlicht am 06.10.2026 · Quellen: BSI, Verbraucherzentrale, Polizeiliche Kriminalprävention

Welche Maschen gibt es mit „Tesla-Gutscheinen“?

Kurze Antwort: Vor allem drei: falsche Gewinnspiele in sozialen Netzwerken, Phishing-Mails im Tesla-Design und Nachrichten per SMS oder Messenger mit einem verkürzten Link.

Das Gewinnspiel, an dem du nie teilgenommen hast

Ein Post oder eine Anzeige verspricht einen Gutschein oder gleich ein Auto. Du sollst nur ein Formular ausfüllen und eine kleine Gebühr zahlen – für Versand, Bearbeitung oder „Verifizierung“. Die Polizeiliche Kriminalprävention bringt es auf den Punkt: Wer an keinem Gewinnspiel teilgenommen hat, kann nichts gewonnen haben. Und für einen echten Gewinn zahlt man nichts vorab.

Die Mail, die aussieht wie von Tesla

Das BSI beschreibt, wie Phishing-Mails das Erscheinungsbild bekannter Marken bis zu Logo und Schrift nachbauen. Der Link sitzt hinter einem sauberen Button und führt auf eine nachgemachte Seite, die Zugangsdaten oder Kartendaten abfragt. Bei Markennamen, die nicht Banken sind, laufen solche Köder laut BSI oft über Posts in sozialen Netzwerken.

SMS, Messenger, QR-Code

Dieselbe Masche gibt es per SMS (Smishing), per QR-Code in einer Mail (Quishing) und am Telefon (Vishing). Das gemeinsame Merkmal: Zeitdruck. „Nur noch heute“, „deine Prämie verfällt“, „letzte Erinnerung“.

Warum ausgerechnet Tesla?

Kurze Antwort: Weil der Name bekannt ist, die Autos teuer sind und viele Menschen ohnehin nach einem „Tesla-Gutschein“ suchen.

Ein Köder funktioniert, wenn er plausibel klingt. Wer gerade nach einem Rabattcode für einen Tesla sucht, hält ein Gutschein-Angebot eher für möglich als jemand, der zufällig darüber stolpert. Dazu kommt der Preis: Bei einem Auto für mehrere Zehntausend Euro wirkt ein „Gutschein über 5.000 €“ nicht absurd. Und weil es tatsächlich einen offiziellen Vorteil per Link gibt, verschwimmt die Grenze zwischen echt und gefälscht. Genau deshalb lohnt der Blick auf das Ziel jedes Links.

Typische Formulierungen, bei denen du hellhörig werden solltest: „Du wurdest ausgewählt“, „Nur noch Versandkosten“, „Bestätige deine Daten, um die Prämie zu erhalten“, „Angebot läuft in 15 Minuten ab“.

Wie prüfe ich ein Angebot in zwei Minuten?

Kurze Antwort: Schau dir das Linkziel an, bevor du klickst, und brich ab, sobald Geld oder Kartendaten verlangt werden.

  • Linkziel prüfen. Am Rechner mit der Maus über den Link fahren, am Handy lange drücken. Endet die Adresse vor dem ersten einzelnen Schrägstrich auf tesla.com? Varianten wie „tesla-gutschein-…“, „tesla.com-…“ oder Link-Verkürzer sind ein Warnsignal.
  • Zahlung verlangt? Versandkosten, Gebühr, „symbolischer Betrag“ – dann ist es kein Geschenk.
  • Kartendaten oder Passwort verlangt? Für einen Gutschein braucht niemand deine Kreditkarte.
  • Zeitdruck? Echte Angebote verfallen nicht in zehn Minuten.
  • Absender passt? Ein Anzeigename „Tesla“ sagt nichts. Entscheidend ist die Absenderadresse – und auch die lässt sich fälschen.
  • Unabhängig nachsehen. Tippe die Adresse selbst ein oder öffne die Tesla-App, statt dem Link zu folgen.

Aktuelle Phishing-Beispiele sammelt die Verbraucherzentrale im Phishing-Radar. Verdächtige Mails kannst du dort melden.

Ich habe schon Daten eingegeben – was jetzt?

Kurze Antwort: Sofort Bank oder Kartenanbieter informieren und die Karte sperren lassen, betroffene Passwörter ändern und Anzeige bei der Polizei erstatten.

  1. Karte oder Konto sperren lassen. Ruf deine Bank an oder nutze den Sperr-Notruf 116 116.
  2. Passwörter ändern – zuerst für das Konto, das du eingegeben hast, dann überall, wo du dasselbe Passwort nutzt.
  3. Beweise sichern: Screenshots, die Nachricht, die Adresse der Seite.
  4. Anzeige erstatten bei der Polizei – vor Ort oder über die Online-Wache deines Bundeslandes.
  5. Rat holen: Das Service-Center des BSI ist unter 0800 274 1000 erreichbar; die Verbraucherzentralen beraten ebenfalls.

Und was ist mit „Rabattcode“-Seiten wie dieser?

Kurze Antwort: Seiten, die Empfehlungslinks teilen, sind kein Betrug, wenn sie offen sagen, was der Link ist und was sie davon haben – und nie Daten oder Geld verlangen.

Auch wir zeigen einen Empfehlungslink, und der Betreiber dieser Seite kann dafür Tesla-Gutschriften erhalten. Prüf uns mit derselben Liste: Unser Link führt auf tesla.com, wir fragen keine Daten ab, und auf Über uns steht, wer hinter der Seite steckt. Wenn eine Seite dagegen einen „Rabattcode“ erst nach Eingabe deiner E-Mail-Adresse „freischaltet“, sammelt sie Adressen.

Quellen

Alle Quellen abgerufen am 06.10.2026.

Weiter: Gibt es überhaupt einen Tesla Rabattcode? · Die echten Sparwege